Fight Club ist ein Film, der von den Fans geliebt aber von den Kritikern wegen seiner Gewalt heftig diskutiert worden ist. Er stammt vom Regisseur David Fincher nach dem gleichnamigen Roman von Chuck Palahniuk. Viele Dialoge wurden originalgetreu dem Buch entnommen, daher also auch viele Original Zitate der Protagonisten aus dem Buch.
Die Handlung
Der namenlose Protagonist arbeitet für den Autohersteller FMC als Rückrufkoordinator und führt ein nach außen unauffälliges Leben. Er verabscheut seinen Beruf und leidet an Schlaflosigkeit. Um diese zu lindern, nimmt er an Selbsthilfegruppen für chronisch Kranke teil, indem er vorgibt, selbst unheilbar krank zu sein. Die Anteilnahme der Gruppenmitglieder bewirkt kurzzeitig, dass die Schlaflosigkeit des Protagonisten verschwindet. Er lernt dort jedoch Marla Singer kennen, die ebenfalls unrechtmäßig an Selbsthilfegruppen teilnimmt, woraufhin er sich unbehaglich fühlt und wieder nicht schlafen kann.
Sein Leben verändert sich, als er im Flugzeug auf Tyler Durden, einen dubiosen Seifenhändler, trifft. Nachdem die Eigentumswohnung des Protagonisten bei einer Explosion zerstört worden ist, wendet er sich an Tyler, um eine Schlafgelegenheit zu erhalten. Dazu soll er als Gegenleistung Tyler schlagen. Daraus resultiert ein Faustkampf, der jedoch beiden Freude bereitet. Der Protagonist zieht dauerhaft bei Tyler ein, der ein heruntergekommenes Haus bewohnt.
Nach weiteren Kämpfen in der Öffentlichkeit schließen sich ihnen andere Männer an, die mit ihrem Leben unzufrieden sind. Tyler und der Protagonist gründen daraufhin den Fight Club. Die Männer treffen sich regelmäßig im Keller einer Bar, wo sie miteinander kämpfen. Diese Art von Geheimloge ist für den Protagonisten die neue Form einer Selbsthilfegruppe.
Tyler gründet das Projekt Chaos (Project Mayhem), wofür er Gleichgesinnte rekrutiert, die alle gemeinsam in seinem Haus wohnen. Daraus entwickelt sich eine strikt durchorganisierte Armee, die Angriffe auf die öffentliche Ordnung ausführt. Der Protagonist bemerkt, dass er die Kontrolle über Tyler und dessen Pläne verloren hat.
Der Protagonist begreift schließlich, dass er an einer Dissoziativen Identitätsstörung leidet: Er selbst ist Tyler Durden, der nur in seiner Vorstellung existiert. Als Tyler hat er einen Plan in Bewegung gebracht, den der Protagonist nun aufzuhalten versucht: Die Zentralen aller Kreditkartenunternehmen sollen in die Luft gesprengt werden, um das Finanzwesen kollabieren zu lassen und jeden Menschen noch einmal „von Null“ anfangen zu lassen.
In einem Wolkenkratzer kommt es zum Endkampf zwischen dem Protagonisten und seinem anderen „Ich“, Tyler Durden...
Die New York Times beispielsweise beurteilte ihn besser als den im selben Jahr erschienenen und mit fünf Oscars ausgezeichneten Film American Beauty. Doch das Kritikerlager blieb gespalten. Auch der Komerzielle Erfolg setzte nicht wie erwartet ein. Doch legendäre Filmzitate aus diesem bewegenden und verstörenden Meisterwerk bleiben.