Hier finden Sie Zitate, Sinnsprüche, Weisheiten und Aphorismen von Aristoteles Onassis.
Aristoteles „Ari“ Sokrates Homer Onassis, geboren am 15. Januar 1906 in Smyrna (heute İzmir, Türkei) und verstorben am 15. März 1975 in Neuilly-sur-Seine bei Paris, war ein griechischer Reeder.
Am 16. Oktober 1922 erreichte Onassis Buenos Aires und begann mit angeblichen 60 Dollar seinen oft zitierten „Aufstieg aus dem Nichts“. Da er zu diesem Zeitpunkt noch minderjährig war, ließ er in seinen Papieren als Geburtsdatum und -ort den „21. September 1900 in Saloniki“ eintragen. Seinen Lebensunterhalt verdiente er in dieser Zeit als Kurier, Telephonist und Hotelpage .
Nebenbei verkaufte er sogenannten Türkischen Tabak. Er war der erste, der türkischen Tabak nach Argentinien einführte. Bis dahin hatte man diese Ware aus Kuba und den USA bezogen. Mit diesen Geschäften verdiente er seine ersten 100.000 Dollar.
Nach 20 Jahren erlangte er die argentinische Staatsbürgerschaft. Später erhielt er die griechische Staatsbürgerschaft zurück und avancierte zum Generalkonsul Griechenlands in Buenos Aires.
Als durch die Weltwirtschaftskrise eine Gruppe kanadischer Reeder in Konkurs ging, konnte Onassis ihnen ihre sechs größten Schiffe für einen Bruchteil des eigentlichen Werts abkaufen. Nach Angaben der Journalistin Stephanie Caruana handelte es sich bei allen sechs um schrottreife Schiffe, die unter Missachtung aller Sicherheitsvorschriften in See stachen. Onassis verdankte seinen erfolgreichen Einstieg ins Transportgeschäft dem glücklichen Umstand, dass keines dieser Schiffe unterging, bevor er sie durch bessere ersetzte.
1935 stieg er dann im größeren Stil in das Öltransportgeschäft ein. Zu Beginn des zweiten Weltkriegs war seine Flotte bereits auf 46 Frachter und Tanker angewachsen. Gegen hohe Leihgebühren vermietete Onassis seine Schiffe bis Kriegsende an die Alliierten. In den Jahren 1948 bis 1956 baute Onassis die weltweit größte private Walfangflotte auf und verkaufte sie dann komplett an ein japanisches Konsortium.
Am 28. Dezember 1946 heiratete er in New York die 17-jährige Athina Tina Livanos, die Tochter eines bedeutenden griechischen Reeders. Mit ihr hatte er zwei Kinder, Alexander Onassis (1948-1973) und Christina Onassis (1950–1988). Im Juli 1953 lief die „Tina Onassis“ als damals größter Tanker vom Stapel. Als Onassis’ Beziehung mit der Opernsängerin Maria Callas bekannt wurde, ließ sich seine Ehefrau 1960 von ihm scheiden. Die Schwester seiner Ehefrau, Eugenia, heiratete einige Monate später den größten Konkurrenten von Onassis, Stavros Niarchos.
Im Frühjahr 1954 schloss Onassis in Dschidda mit König Saud einen äußerst lukrativen Vertrag ab. Onassis verpflichtete sich, den immer größer werdenden Bedarf Saudi-Arabiens an Super-Tankern zu decken. Dafür wurde ihm das Vorrecht des Transports eingeräumt und er wurde am Verkauf des Öls beteiligt.
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