Hier finden Sie Zitate, Sinnsprüche und Weisheiten von Paul Valéry.
Paul Ambroise Valéry, geboren am 30. Oktober 1871 in Sète und verstorben am 20. Juli 1945 in Paris, war ein französischer Lyriker, Philosoph und Essayist.
Neben einigen kürzeren, oft schwer klassifizierbaren literarischen Texten schrieb Valéry vor allem Lyrik. Mit dieser stand er anfangs den Symbolisten nahe. Später, nach einer längeren Schaffenskrise, strebte er eine „reine Poesie“ (poésie pure) an, die durch Verzicht auf Darstellung von Gefühlen oder äußeren Realitäten rein selbstbezüglich ist und gedankliche Präzision und formale Vollendung zu vereinen versucht, allerdings auch sehr hermetisch ist. Das Symbol dieser idealitär rein selbstbezüglichen Dichtung wird Narziss, dem Valéry das bekannte Gedicht Narcisse parle (Narziss spricht) widmet.
Weitere seiner lyrischen Hauptwerke sind La jeune Parque (Die junge Parze, 1917) und die Gedichtsammlung Charmes (d. h. Zauber oder Bezauberungen, 1922; 1925 von Rainer Maria Rilke ins Deutsche übertragen). Letztere enthält das berühmte Langgedicht Le Cimetière marin (Der Friedhof am Meer, 1920), das eine kleine Woge von Langgedichten nicht nur in Frankreich auslöste. In diesem Gedicht beschreibt Valéry den Friedhof seines Geburtsortes Sète, auf dem er später auch begraben wurde.
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