Cloudbasierte Ressourcenplanungssoftware – 3 wichtige Trends

Im Bereich des Projektmanagements gibt es zahlreiche wichtige Trends, die die Zukunft dieses wichtigen Unternehmensbereiches beeinflussen können. Doch besonders drei stechen heraus: Die künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 und Cloud Computing. Was Unternehmen bezüglich dieser Trends beachten müssen, möchten wir in diesem Beitrag ausführlich erläutern.

Cloudbasierte Ressourcenplanungssoftware – 3 wichtige Trends

Künstliche Intelligenz im Projektmanagement

Die Frage kommt auf, wie die Künstliche Intelligenz das Projektmanagement unterstützen kann. Zum einen gehören da Routinearbeiten wie beispielsweise die detaillierte Analyse von gewissen Ausgangssituationen und auch Business Cases und ihre unterschiedlichen Varianten. Zudem kann AI bei der Bewertung und Erfassung von Controllingsdaten helfen und auch technische Dokumente und Planungsunterlagen erstellen.

Dennoch kann die Künstliche Intelligenz den Projektmanager nicht ersetzen. Dieser muss sowohl die Ressourcenplanungssoftware bedienen als auch Algorithmen überprüfen und schauen, ob diese plausibel sind. Ebenso ist Künstliche Intelligenz noch nicht so weit, zwischenmenschliche Situationen und die Kommunikation zu ersetzen. Hier muss der Projektmanager seine Aufgaben erfüllen.

Besonders kann AI dabei helfen, Routineaufgaben zu erledigen, die Informationsflut zu sammeln und zu ordnen und auch die Entscheidungsfindung erleichtern, indem sie transparente Rahmen schafft.

Der Nachteil von künstlicher Intelligenz im Projektmanagement ist, dass es ein gewisses Misstrauen gegenüber den Daten des AI geben wird. Denn es ist nicht immer klar, wie die Informationen von der künstlichen Intelligenz ausgewertet werden und ob diese für die Entscheidung ausreichend sind. Es ist notwendig, dass der Projektmanager einen Einfluss auf den Algorithmus bzw. auf das Computerprogramm hat.

Industrie 4.0 im Projektmanagement

In Zeiten von Industrie 4.0 ändert sich die Arbeitswelt drastisch. Bereiche wie Auftragsrealisierung und Produktentwicklung sind im vollkommenen Wandel. Das stellt auch das Projektmanagement vor große Aufgaben.

Die Industrie 4.0 hat das Ziel, Mechanik im Unternehmen mit Daten zu vereinen. Das alles ist im Zusammenhang der digitalen Transformation bzw. Digitalisierung zu sehen. Für das Projektmanagement bedeutet das, dass komplexe Strukturen und Aufgaben noch geordneter und schneller angegangen werden können.

Dies wird bereits jetzt mit dem agilen Projektmanagement teilweise erreicht. Die Kombination von Industrie 4.0 und AG im Projektmanagement könnte zu einem neuen Begriff heranwachsen: Projektmanagement 4.0.

Hier geht es darum Organisationsstrukturen noch eigenständiger, schneller und flexibler zu gestalten. Das würde folgende Vorteile haben:

  • Förderung von Selbstorganisation und Eigenverantwortung
  • Die Möglichkeit von adaptiven Vorgehensweisen
  • Mehr Transparenz und eine intensivere Vernetzung von Unternehmen

Der Nachteil von Projektmanagement 4.0 ist zunächst, dass sich die Grundprinzipien der Arbeitsweise ändern müssen. Menschen müssen sich diesem neuen System anpassen. Dazu sind folgende Prinzipien notwendig:

1. Projektmitarbeiter- und Leiter arbeiten auf freiwilliger Basis und auf dem Prinzip der Selbstorganisation.

2. Projektmanagement 4.0 benötigt mehr Freiraum und individuelle Zeiteinteilung.

Projektmanagement und Cloud-Computing

Zuletzt hat sich in der Unternehmenswelt eine große Anzahl an Projektmanagement-Tools entwickelt, um das Projektmanagement noch schneller und effizienter zu machen. Beim Cloud-Computing wird die Unternehmenssoftware auf einem externen Server gespeichert, sodass alle Mitarbeiter letztlich jederzeit Zugriff darauf haben können, ohne die Software auf dem eigenen Rechner installieren zu müssen.

Das alles ermöglicht eine standortunabhängige Zusammenarbeit. Denn Informationen können untereinander in Echtzeit geteilt werden. Für das Projektmanagement ist das insbesondere in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung. Denn hier arbeiten Mitarbeiter aus unterschiedlichen Ländern in verschiedenen Zeitzonen miteinander. Cloud-Lösungen schaffen hier große Erleichterungen bei der Kommunikation und Abstimmung der Projekte.

Dies ermöglicht auch flexiblere Arbeitszeiten bei der Projektplanung. Außerdem bieten cloudbasierte Software für das Projektmanagement Vorteile bei der Kostenersparnis. Da keine Hardware installiert werden muss und auch keine Updates notwendig werden, senkt dies insgesamt die Kosten. Auch virtuelle Teams können so effektiv zusammenarbeiten.

Die Nachteile von Cloud-Computing im Projektmanagement werden insbesondere beim Datenschutz gesehen. Hier eröffnen sich neue Risiken, da die Server bei externen Unternehmen liegen und das eigene Unternehmen einen Teil der Kontrolle über Daten abgeben muss. Obwohl es bei vertrauenswürdigen Softwareanbietern keine Probleme geben sollte, lassen sich Risiken letztlich nicht ganz ausschließen, wenn Daten im Netz liegen.

Fazit

Unternehmen müssen letztlich selbst abwägen, ob die neuen Trends Ihnen mehr Vorteile als Nachteile bieten. Sicherlich gibt es zahlreiche Vorteile, die Arbeitsprozesse erleichtern und Unternehmen effektiver werden lassen.

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