Hier finden Sie Zitate, Sinnsprüche, Weisheiten und Aphorismen von Stanislaw Jerzy Lec.
Stanisław Jerzy Lec, geboren am 6. März 1909 als de Tusch-Letz in Lemberg, Polen, heute Ukraine und verstorben am 7. Mai 1966 in Warschau, war ein polnischer Lyriker und Aphoristiker.
Inspiriert wurde Lec auch vor allem durch seine Übersetzungen von Gedichten von Goethe, Grillparzer, Lessing, Morgenstern und vor allem von Heine, aber auch Kraus und Ringelnatz. Neben den Unfrisierten Gedanken (1959) veröffentlichte er Aus tausendundeinem Scherzgedicht (1959), Ich spotte und fragte nach dem Weg (1959), An Abel und Kain (1961), Steckbrief (1963), Gedichte auf dem Sprung (1964). 1964 erschienen auch die Neuen unfrisierten Gedanken und 1966 Epigrammlese.
In den 1970er Jahren, der Zeit der beginnenden freundlicheren Ostpolitik, wurden regelmäßig in der ZEIT eine Handvoll Aphorismen des – damals schon verstorbenen – polnischen Autors Stanisław Jerzy Lec veröffentlicht. Lecs Aphorismen warfen ein eigentümliches Licht auf einen stalinistisch geprägten polnischen Staat, von Polizisten beherrscht und mit dem seltsamen, beklemmenden Anspruch, das Denken kontrollieren zu wollen.
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