Weblog von Soooph

Nie wieder vor die Tür

Kennt ihr das? Man freut sich lange auf einen Abend, überlegt ewig was man anzieht? Bereitet sich ganz besonders intensiv vor, um jede einzelne Minute der Vorfreude ganz auszukosten? Dann kommt der Moment auf den man sich so sehr gefreut hat, und er ist gut-keine Frage. Aber dann wird er besser und besser und man verliert langsam die Kontrolle über die Geschehnisse, schwimmt nur noch mit in dem Rausch.

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Einschub

Erinnerungen. Das sind die kleinen Geschichten, die ich hier jeden Tage aufschreibe. Manchmal muss ich lange nachdenken bis mir wieder einfällt was ich erlebt, gesehen oder gefühlt habe in diesen Tagen. Aber die meiste Zeit sind all diese Gedanken direkt greifbar.
Wie gut oder wie schlecht es mir ging.
Die Monate in London waren die besten meines Lebens.
Nicht weil es mir immer gut ging, sondern weil ich jedes Gefühl kennenlernen durfte. Von Höhenflügen bis zum gewaltigen Liebeskummer.

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Angekommen

Ich bin in England. Und endlich fühlt es sich gut an. Gespannt warte ich vor dem Gepäckband auf meinen riesigen Rucksack, und obwohl es mich schon ein wenig davor graut, das schwere Monster, mit allem was ich jetzt noch habe, herrunterzuhiefen, freue ich mich auf das was jetzt vor mir liegt. Ein Jahr London.Verdammt!

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Willkommen in England

Nachdem die zerbrechliche Frau mit dem gräulich glänzendem Haar, meine Hand losließ, "It's gonna be alright, my dear. They gonna love you!" ,war das Flugzeug bereits gelandet und bewegte sich nur noch langsam, um seine endgültige Parkposition einzunehmen.
Alles fängt an zu kramen und das anfänglich leise Gemurmel wird lauter. In der Luft liegt eine angenehme Stimmung.Ein Gefühl der Vorfreude zieht sich durch den schmalen Gang. Freitag, 13. Februar und durch die winzigen ovalen Fenster der Boing 737-800 scheint auch mir die Sonne ins Gesicht.

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Der Weg nach London

Was hinter meinem Rücken passiert weiß ich nicht. Ob sie mir noch nachschauen bis ich durch die Sicherheitskontrolle verschwunden bin, ob sie miteinander reden, was sie besprechen..das alles weiß ich nicht, denn ich wage keinen Blick mehr zurück.Alles, was sich gerade in mir abspielt, ist das Gefühl alleine zu sein.

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Abschied

Mit dem Abitur in der Tasche und der Zukunft vor der Nase, hatte ich meinen Rucksack gepackt und stand am Flughafen. Die ersten Tränen hatte ich bereits im Auto runtergeschluckt, dass mich un in Richtung Zukunft fuhr.
Konsti, meinen Bruder und Mutti würde ich nun für lange Zeit nur noch auf dem Bildschirm meines Notebooks sehen und durch die Lautsprecher hören.

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