Warum Sie die Pflegeetiketten in Ihrer Kleidung nie herausschneiden sollten

Wasch- und Pflegeetiketten in der Kleidung sind in fast jedem Kleidungsstück enthalten und voll mit Symbolen, Ziffern und Anleitungen.

Bei vielen sind die kleinen Label jedoch trotz ihres Nutzen extrem unbeliebt.

Sie kratzen, schauen aus der Kleidung heraus oder scheinen durch sie hindurch, wenn das Licht ungünstig fällt.

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Deshalb greifen viele Menschen bei einem neuen Kleidungsstück direkt zur Schere und entledigen sich dieser Etiketten.

Dies hat jedoch auch einige Nachteile. Warum Sie zweimal überlegen sollten, ob sie die Wasch- und Pflegeetiketten wirklich aus Ihrer Kleidung herausschneiden sollten, das erfahren Sie in diesem Artikel.

Die richtige Pflege hält Ihr Lieblingsteil länger schön

Der Name sagt es bereits: Pflegeetiketten. Diese sind nämlich aus einem ganz bestimmten Grund in unsere Kleidung eingenäht.

Der Hersteller erstellt diese Etiketten, damit wir genau wissen, was der Stoff aushält und was nicht.

Denn wer kennt das nicht: Den neuen, kuscheligen Wollpullover in die Waschmaschine gegeben und schon ist er eingelaufen, die Wolle ist plötzlich gar nicht mehr so weich und die rote Socke hat aus versehen das weiß des Pullovers in ein zartes Rosa verwandelt.

Und schon war’s das mit dem neuen Lieblingspullover. Da hätte man sich das Geld auch sparen können.

All dies wäre aber gar nicht passiert, hätten Sie vorher einen kurzen Blick auf’s Pflegeetikett geworfen. Dieses sagt nämlich nicht nur, aus welchem Material der Pullover ist (auch sehr nützlich für Allergiker!), sondern auch, wie dieses behandelt werden sollte, um möglichst lange heil, kuschelig und weiß zu bleiben. Und zwar in der Passform, in der das Teil auch gekauft wurde. Neben Waschtemperaturen sagt ein Pflegeetikett auch aus, ob ein Stück geschleudert, gebügelt, gebleicht oder im Trockner getrocknet werden darf. Dies ist nämlich bei Weitem nicht bei allen Stoff- und Kleidungsarten der Fall.

Wer sichergehen möchte, sollte sich das Etikett vor der ersten Wäsche gründlich anschauen. Und damit man nicht durcheinander kommt, bietet es sich an, das Etikett im Kleidungsstück zu lassen, um immer mal wieder nachprüfen zu können.

Alternativen zum Rausschneiden

Wen nun aber die Etiketten partout stören, der hat verschiedene Möglichkeiten, die Pflegehinweise zu beachten und dennoch kein Etikett aus dem Shirt gucken zu lassen. Rausschneiden und aufheben ist eine Alternative. Hierbei wird es jedoch bei mehreren Stücken irgendwann schwierig, den Überblick zu behalten. Die bessere Variante: Das Etikett einnähen oder mit Textilkleber festkleben. Wer weniger Aufwand möchte, kann auch zu einer herkömmlichen Sicherheitsnadel greifen. Etiketten sind meist nur am oberen oder seitlichen Ende befestigt, weshalb sie manchmal aus der Kleidung lugen. Das andere Ende innen im Kleidungsstück befestigt und schon ist dieses Problem behoben.

Und mal ehrlich: Abgeschnittene Etiketten kratzen doch eh noch viel mehr, als ganze - oder?

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