Das Düsseldorfer Amtsgericht verhandelte einst über einen der kuriosesten Fälle seiner Geschichte. Angeklagt war ein 28-jähriger Mann. Ihm wurde vorgeworfen, sich selbst mit einem Küchenmesser die Hoden abgeschnitten zu haben, um so eine Versicherungssumme von mehr als 30.000 Mark zu kassieren.
Der als "Hoden-Holger" bekannt gewordene mutmaßliche Selbstverstümmler hingegen behauptet, in seiner Wohnung von einer Horde Frauen überfallen und entmannt worden zu sein.