Wegen Überfüllung des Friedhofs hat die Gemeinde Le Lavandou an der Cote d'Azur ihren Bewohnern kurzerhand das Sterben verboten. «Es ist ein absurdes Gesetz, das wegen einer absurden Situation erlassen wurde», sagte Bürgermeister Gil Bernardi. Ein Gericht in Nizza hatte Anfang des Monats die Pläne des Badeorts für einen neuen Friedhof in Meeresnähe abgelehnt. Umweltschützer, die gegen das Projekt vorgegangen waren, schlugen als Alternativstandort einen Steinbruch vor - was wiederum den Bürgermeister aufregt: «Es geht hier um eine Sache, die die Religion und den Totenkult betrifft.»